Schule & Bildung

Schule & Bildung

Bildung ist der Schlüssel zum Arbeitsmarkt! Deshalb braucht unsere vielfältige Schullandschaft eine verlässliche Politik.

Verlässlichkeit für unsere Schullandschaft

Die Qualität im NRW-Bildungssystem ist aber durch rot-grüne Experimente stetig gesunken, das Bildungsniveau im Vergleich zu anderen Bundesländern zu gering. Der Kreis Steinfurt verfügt über eine attraktive Schullandschaft, die auf Verlässlichkeit in der Landespolitik angewiesen ist. Ich möchte hier gerne anpacken und in der Bildungspolitik daran mitwirken, unser Schulsystem spürbar zu verbessern: Es soll niemanden ausschließen, Leistung fördern und  Freude am Lernen vermitteln.

Vielfalt der Schulformen erhalten!

Dabei ist mir wichtig: Kinder sind – zum Glück – nicht alle gleich. Sie brauchen eine unterschiedliche und möglichst individuelle Förderung. Nicht immer sichert die Schule mit dem höchsten Abschluss einem Kind die beste Förderung. Deshalb sind Einheitsschulen der völlig falsche Weg. Darum setze ich mich für den Erhalt der unterschiedlichen Schulformen ein, insbesondere auch für den Erhalt der Schulen in freier Trägerschaft.

Gegen den Akademisierungswahn

Das Abitur ist nicht für jeden Schüler der beste Abschluss. Der Akademisierungs-Wahn ist für die Entwicklung im Handwerk inzwischen zu einem echten Problem geworden. Deshalb bekenne ich mich klar zum System der dualen Ausbildung im Betrieb und an der Berufsschule.

Bildungspolitik: Es gibt viel zu tun!

Die Hauptprobleme der rotgrünen Schul- und Bildungspolitik in NRW sind die planlos und unterfinanziert eingeführte Inklusion und der anhaltende Unterrichtsausfall. Wichtige Themen für mich sind  auch die Zukunft des Abiturs, die mangelnde Akzeptanz der Sekundarschulen, die verständliche Kritik an zu großen Klassen, die berechtige Forderung nach mehr Lehrern und besseren Bildungschancen. Am NRW-Schulsystem ist von Rot-Grün zu viel herumgedoktert, zu viel verschlimmbessert, zu viel kleinteilig vorgeschrieben worden.

G8/G9

Wir brauchen vor allem Verlässlichkeit und kein weiteres Flickwerk auf dem Rücken der Kinder. Und mir ist wichtig, dass beim Streit um das „Turbo-Abi“ der Schulfrieden wiederhergestellt wird:

Gymnasien, die wissen, dass das Abitur nach 13 Jahren für sie der bessere Weg ist, sollen echtes G9 einführen können. „Echtes G9“ bedeutet unter anderem, die dichten Lehrpläne in der Mittelstufe zu entschlacken und die 2. Fremdsprache wieder ab Klasse 7 zu unterrichten.

Schulen, die mit G8 gute Erfahrungen gemacht hätten, sollten nicht gezwungen werden, zu G9 zu wechseln. G8 und G9 sollen gleichberechtigt im Schulgesetz verankert werden. Es soll aber keine Doppelstrukturen an ein- und derselben Schule geben (bestehende Modellschulen ausgenommen).

Inklusion

Das überstürzte, planlose und mangelhafte Handeln von Rotgrün hat bei Eltern und Lehrern für große Verunsicherung gesorgt. Für erfolgreiche Inklusion fehlen laut des Lehrerverbands Bildung und Erziehung, VBE, bis zu 7.000 Stellen für Sonderpädagogen, Schulpsychologen und medizinische Assistenten. Erschwerend kommt hinzu, dass die rotgrüne Landesregierung die Finanzverantwortung den Kommunen zugeschoben hat.

Mir ist wichtig, dass Inklusion in NRW angemessen finanziert und pädagogisch gut ausgestattet wird. Wir brauchen in den Schulen vor allem starke, gut ausgebildete und motivierte Pädagogen und so viel individuelle Betreuung wie möglich. Eine gute Inklusionsschule stellt gute Pädagogen für alle Schüler bereit. Inklusion darf keinesfalls ein verstecktes Einsparmodell sein, um den Betrieb der Förderschulen komplett einzusparen. Die Förderschulen aufzugeben, das ist auch nicht der Elternwille.

Das CDU-Sofortprogramm

zur Entlastung der Schulen sieht unter anderem vor…

…dass die Inklusion zunächst auf Schwerpunktschulen fokussiert wird

…dass vorerst keine weiteren Förderschulen geschlossen werden

…dass der Unterrichtsausfall an allen Schulen softwaregestützt erfasst wird

…dass eine landesweite Vertretungsreserve gegen den Unterrichtsausfall geschaffen wird

…dass ein Konzept für den Unterricht von Flüchtlingskindern erarbeitet wird, dass Deutschkenntnisse vermittelt und die Kinder auf die Teilnahme am Regelunterricht vorbereitet.

 

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